TmaxSoft

TmaxSoft
TmaxSoft provides a full range of advanced enterprise system software to industry leaders throughout the world. TmaxSoft’s legacy modernization software products provide IT integrity, reliability, expandability and cost reduction to over 1,400 leading organizations throughout the world, including clients within the US, Korea, Japan and China.

TmaxSoft specializes in legacy system modernization and provides two comprehensive paths for enterprises: mainframe rehosting and implementing SOA-based total enterprise systems. Our powerful OpenFrame rehosting software has been used worldwide to migrate mission-critical IT systems from mainframe-based environments to more flexible and cost-efficient open system environments. In April of 2006, TmaxSoft completed rehosting the system of Samsung Life Insurance, a major life insurance provider. At the time, this was the largest rehosting project ever undertaken (7,500 MIPS). Our ProFrame application framework and associated products have been

Dell guns for IBM mainframes with Clerity gobble

Dell guns for IBM mainframes with Clerity gobble
Clerity says it has over 1,300 sites worldwide using its migration and rehosting tools today. At the time Sun bought the UniKix business from Critical Path more than a decade ago, that business had 300 customers with 900 installations and Sun was expecting to do around 50 mainframe replacements a year and generate maybe $100m in hardware, software, and services revenues a year. Sun boosted the UniKix installed base to 1,400 sites by the time it sold it to Clerity in 2006.

Clerity to Revive Mainframe Rehosting after Acquiring Sun Tools

Clerity to Revive Mainframe Rehosting after Acquiring Sun Tools
Clerity Solutions has a 15-year history of providing porting services and tools from obscure computing systems to more modern computers. But by acquiring a set of mainframe application porting and rehosting tools from Sun Microsystems, which the company quietly did at the end of June, Clerity is now a relatively big player at many mainframe shops.

Clerity, which is based in the Chicago suburb of Oakbrook Terrace, has been doing ports of old Wang word processing systems and HP 3000 MPE-based minicomputers to other platforms, and had approximately 25 employees before buying Sun’s Mainframe Transaction Processing (MTP) and Mainframe Batch Manager (MBM) systems software and middleware for an undisclosed sum. The MTP software is, in essence, a clone of IBM’s CICS transaction monitor and COBOL environment for mainframes, and MBM is a set of software that can mimic the Job Control Language of a mainframe that runs batch jobs. Clerity has acquired all of the intellectual property associated

LMU Ringvorlesung: “Wir und die anderen. Voraussetzungen für Gewalt und Frieden”, Gewalt in den Medien und in der Gesellschaft. Warum wir richtige Fragen anhand von falschen Beispielen diskutieren.

LMU Ringvorlesung: “Wir und die anderen. Voraussetzungen für Gewalt und Frieden”, Gewalt in den Medien und in der Gesellschaft. Warum wir richtige Fragen anhand von falschen Beispielen diskutieren.

Vortrag von Prof. Dr. Hans Mathias Kepplinger, Universität Mainz

Ludwig-Maximilians-Universität München
Fakultät für Psychologie und Pädagogik

  1. Einleitung
  2. Zahl der schweren Gewalttaten
  3. Medien und Berichte
  4. Gewaltkonsum
  5. Imitationsthese der Gewaltforschung
  6. Diskussion
  7. Alter der Gewalttäter
  8. Gesellschaftsproblem

“Es ist gefährlicher zu heiraten, als an SARS zu erkranken.”

kepplinger.de: Die Reaktorkatastrophe bei Fukushima in Presse und Fernsehen in Deutschland, Schweiz, Frankreich und England

kepplinger.de: Die Reaktorkatastrophe bei Fukushima in Presse und Fernsehen in Deutschland, Schweiz, Frankreich und England

Das schwere Seebeben vor Japan am 11.März 2011 hat zwei Katastrophen ausgelöst – einen extremen Tsunami, dem vermutlich mehr als 30.000 Menschen zum Opfer gefallen sind, und den Reaktorunfall in Fukushima, durch die drei Menschen ums Leben gekommen sind und deren Strahlung vermutlich zwischen 100 und 1.000 zusätzliche Krebstote verursachen wird. Dies wirft zwei Fragen auf: Wie haben europäische Medien darüber berichtet und wie kann man ihre Berichterstattung erklären? Zur Beantwortung dieser Fragen wurde die Berichterstattung über das Seebeben, den Tsunami und die Reaktorkatastrophe vom 11. März bis zum 10. April in 25 Zeitungen und Zeitschriften sowie 12 Fernseh-Nachrichtensendungen aus Deutschland, Frankreich, England und der Schweiz analysiert.

Die wichtigsten Ergebnisse kann man zu sechs Feststellungen zusammenfassen: (1) Deutsche Medien haben über die Katastrophe in Japan wesentlich intensiver berichtet als die Medien ander Länder. (2) Deutsche Medien haben vor allem wesentlich mehr Berichte über die Reaktorkatastrophe und Bilder davon gebracht. (3) Sie haben schon am dritten Tag intensiv über die Bedeutung der Reaktorkatastrophe in Japan für die Kernenergie in Deutschland berichtet – ein Thema, das vor allem in England und Frankreich keine große Rolle spielte. (4) Die Konzentration auf die Kernenergie in Deutschland wurde vom Beschluss der Bundes- und Landesregierungen zu einem Moratorium zusätzlich angeheizt. (5) Die Medien in Deutschland und der Schweiz haben im Unterschied zu den Medien in Frankreich und England sehr häufig Forderungen nach einem Ausstieg aus der Kernenergie veröffentlicht. (6) Bei fast allen Medien bestand ein Zusammenhang zwischen den wertenden Aussagen der Journalisten zur Kernenergie und den Urteilen der zitierten Experten. So wurden beispielsweise die positiven Aussagen über die Kernenergie der Journalisten in Le Figaro von positiven Expertenaussagen begleitet, die negativen Aussagen der Journalisten in der Süddeutschen Zeitung von negativen Expertenaussagen.

Weil die Kernkraftwerke in den vier Ländern ähnliche Sicherheitsstandards besitzen und weil die Entfernung zur Gefahrenquelle in Japan ähnlich groß ist, kann man die Unterschiede nicht durch die berichtete Realität erklären. Man kann sie auch nicht durch die Verfügbarkeit von Bildern erklären, weil viel mehr dramatische Aufnahmen von den Verheerungen des Tsunami vorlagen als von dem Reaktorunfall und seinen Folgen. Die erwähnten Unterschiede sind vielmehr eine Folge der spezifischen Sichtweisen in den jeweiligen Ländern, die innerhalb von Jahrzehnten entstanden sind.

NZZ.ch: Haben Journalisten die Energiewende herbeigeschrieben? 25.09.2012

NZZ.ch: Haben Journalisten die Energiewende herbeigeschrieben? 25.09.2012

Von Stephan Russ-Mohl

Noch verblüffender sind die Differenzen bei der Bewertung des Ereignisses. Die britischen und die französischen Medien beschäftigten sich weit intensiver mit dem Reaktorunfall in Japan selbst, während die deutschen und die Schweizer Redaktionen das Unglück vor allem zum Anlass nahmen, die Situation im eigenen Land auszuleuchten: «Die Medien in Deutschland und der Schweiz haben im Unterschied zu den Medien in Frankreich und England sehr häufig Forderungen nach einem Ausstieg aus der Kernenergie veröffentlicht.» 90 Prozent der analysierten Artikel hätten den möglichen Ausstieg und ein Moratorium für die Kernenergie diskutiert. «Fukushima wurde somit zum Menetekel, das Konsequenzen verlangt», resümiert Kepplinger.

«Die untersuchten Staaten sind ähnlich weit von Japan entfernt und keinen vergleichbaren Naturkatastrophen ausgesetzt, die Kernkraftwerke in Europa besitzen ähnliche Sicherheitsstandards», fügt der Forscher hinzu. Somit sei die negativ besetzte Berichterstattung in der Schweiz und in Deutschland nicht durch die «Natur des Ereignisses» zu erklären. Vielmehr seien die Differenzen in der Gewichtung und Charakterisierung der Reaktorkatastrophe in den vier Ländern mit hoher Wahrscheinlichkeit auf «langfristig gewachsene, vorherrschende Einstellungen und Meinungen im Journalismus» zurückzuführen.

Bei fast allen Medien bestand gemäss Kepplinger ausserdem ein Zusammenhang «zwischen den wertenden Aussagen der Journalisten zur Kernenergie und den Urteilen der zitierten Experten». So seien beispielsweise die positiven Aussagen der Journalisten zur Atomkraft in «Le Figaro» von positiven Expertenaussagen begleitet worden, die negativen Aussagen der Journalisten in der «Süddeutschen Zeitung» dagegen von negativen Expertenmeinungen. Die NZZ war übrigens das einzige Medium, das sich laut der Studie dieser Praxis klar entzogen hat.

Kepplinger führt weitere Zahlen ins Feld, die nachdenklich stimmen. Das Seebeben vor Japan habe im März 2011 zwei Katastrophen ausgelöst. Dem Tsunami seien vermutlich mehr als 30 000 Menschen zum Opfer gefallen. Bei der Reaktorkatastrophe in Fukushima seien dagegen bisher nachweislich drei Menschen ums Leben gekommen, und dessen Strahlung werde vermutlich zwischen 100 und 1000 weitere Krebstote verursachen. Auch diese Zahlen sind für den Wissenschafter ein Indiz stark verzerrter Berichterstattung über die beiden Katastrophen.

Finanziert wurde die Studie von der Stiftung Demoskopie Allensbach. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse während des Sommerlochs in der Tageszeitung «Die Welt» publiziert, dann aber kaum ein Echo gefunden, was im Blick auf die politische Brisanz der Energiewende, aber auch der Forschungsergebnisse selbst zutiefst irritiert. «Ausser einem Leserbrief kenne ich keine Reaktion», berichtet Kepplinger.