EFA-Studie 2, Strukturen und Motive der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit (EFA) in Deutschland

EFA-Studie 2, Strukturen und Motive der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit (EFA) in Deutschland

– Drei Viertel aller Ehrenamtlichen sind nach wie vor Frauen, bei unter 50-jährigen sogar über 80
Prozent.
– 2015 sah eine Normalisierung der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit in die Mitte der Gesellschaft
hinein.
– Das ehrenamtliche Engagement für Flüchtlinge wurde angesichts der Erfordernisse von 2015
von einer Integrationshilfe vermehrt zu einer niedrigschwelligen Orientierungs- und
Ankunftshilfe.
– Ehrenamtliche betrachten ihre Tätigkeiten ausgewogen sowohl als zivilgesellschaftliche als
auch als staatliche Aufgaben.
– Die Ehrenamtlichen, die 2015 begannen, waren stärker als schon länger Engagierte durch
Medienberichte und das Gemeinschaftsgefühl mit anderen Ehrenamtlichen motiviert.
– Die überwiegende Mehrheit der Befragten möchte mit Ihrem Einsatz die Gesellschaft zumindest
im Kleinen verändern (97 %) und ein Zeichen gegen Rassismus setzen (90 %).
– Die meisten Ehrenamtlichen sahen nicht, dass Deutschland durch die Ankunft der Flüchtlinge
im Herbst 2015 überfordert gewesen sei.
– Fast drei Viertel der Ehrenamtlichen sind, trotz hoher Arbeitsbelastungen, von ihrem Einsatz
erfüllt und 60 Prozent ziehen neue Motivation aus ihrem Engagement.

Advertisements

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s