blog.malik-management.com: Heinsohn – Vermögensverteilung: Reflexion zur Piketty-Debatte

blog.malik-management.com: Heinsohn – Vermögensverteilung: Reflexion zur Piketty-Debatte

Prof. Dr. Dr. Gunnar Heinsohn, Bremen am 30.05.2014:

Besteht eine Nation aus zwei Ehepaaren A und B, von denen jeder Partner eine Million Vermögen hat, besteht zwischen den vier Betroffenen vollkommene Vermögensgleichheit. Betrachtet man diese Nation eine Generation später, gibt es nach einem typischen Bevölkerungsrückgang aufgrund der Geburtenverminderung gerade bei den hochqualifizierten Leistungsträgern nur noch drei Bürger, von denen einer über ein Vermögen von zwei Millionen verfügt, während die beiden anderen jeweils bei einer Million verharren.

Beim Zweifachmillionär handelt es sich um das einzige Kind von Ehepaar A, dem das volle Erbe zugefallen ist. Bei den beiden Einfachmillionären handelt es sich um die beiden Kinder von Ehepaar B, die sich das elterliche Erbe teilen mussten. Ein schleichendes Gefühl der Ungerechtigkeit breitet sich aus. Aus einem rein demografischen Grund ist eine dramatische Ungleichverteilung des Reichtums eingetreten. Ein schmales Drittel der Bevölkerung hält plötzlich die runde Hälfte aller Vermögen (zwei Millionen von vier Millionen).

Betrachten wir eine zweite Nation, die neben unseren zwei Ehepaaren A und B auch noch zwei arme Bürger aufweist. Die beiden sind ohne Vermögen, das sie verkaufen oder für einen Kredit verpfänden könnten, um über diese Wege liquide zu werden. Mangels Qualifikation können sie auch keine Geldeinkommen für den Erwerb eigenen Vermögens erzielen. Aufgrund ihrer Hilf- und Mittellosigkeit beziehen sie Sozialhilfe-Einkommen von den vier Reichen. Die können den erforderlichen Betrag aus ihrem Einkommen überweisen, so dass nur dieses sinkt, ihr Vermögen aber ungeschmälert bleibt.

Sehr schnell bekommen die beiden Armen sechs Kinder. Zwar werden sie vermögenslos geboren. Aber bei der Menschenwürde stehen sie mit den Reichen von Beginn an gleich. Damit haben sie in den modernen Sozialstaaten Anspruch auf einen Teil der Erträge aus deren Vermögen. Statt bisher lediglich zwei beziehen die Armen deshalb jetzt acht und – für die Verbesserung der Lebensbedingungen – zugleich um drei Prozent erhöhte Sozialhilfe-Einkommen.

Die acht Armen stehen beim Prokopfeinkommen jetzt drei Prozent besser da als zuvor. Die vier Reichen behalten zwar jeweils eine Million Vermögen, stehen aber beim laufenden Einkommen schlechter da, weil sie an die acht Armen Sozialbezüge abtreten müssen.

Obwohl es den Armen besser geht und die Reichen mehr abgeben sowie niemand etwas Böses getan hat, kommt es aus rein demografischen Gründen zu einer Intensivierung der Vermögenskonzentration. Halten vor Fortpflanzung der Armen zwei Drittel der Bevölkerung (die vier Reichen gegenüber den beiden Armen) 100 Prozent aller Vermögen, so fallen nunmehr 100 Prozent aller Vermögen auf nur noch ein Drittel aller Bürger. Hingegen stehen nicht mehr nur 33, sondern plötzlich volle 66 Prozent vermögenslos da. Forderungen nach einer General-Debatte über die echten oder vermeintlichen Gefahren ungerecht verteilten Vermögens lassen dann nicht auf sich warten.

WashingtonPost.com: Japan’s sexual apathy is endangering the global economy

WashingtonPost.com: Japan’s sexual apathy is endangering the global economy

But this is more than a story about Japan and its cultural quirks: It’s a story about the global economy. Japan is the world’s third-largest economy, a crucial link in global trade and a significant factor everyone else’s economic well-being. It owns almost as much U.S. debt as does China. It’s a top trading partner of the U.S., China and lots of other countries. The Japanese economy is in serious enough trouble that it could set the rest of us back. And the biggest source of that trouble is demographic: Japanese people aren’t having enough kids to sustain a healthy economy. One big reason they’re having fewer kids is that they’re not as interested in dating or marrying one another.

Economists Peter Boone and Simon Johnson warned in The Atlantic that Japan “could face a wave of insolvencies, triggering a broader loss of confidence” and setting off a financial crisis greater than even the Euro’s. Investors could one day look at the country’s aging and shrinking tax base and decide that Japan’s public debt might not actually be such a safe investment, triggering a loss of confidence and possible insolvency. Given that Japan owns $1.1 trillion in United States debt, a Japanese financial collapse could be very scary for us as well.

Allzeithoch: IT-/Engineering-Freiberufler fordern so hohe Stundensätze wie nie

Allzeithoch: IT-/Engineering-Freiberufler fordern so hohe Stundensätze wie nie

2012 liegt der durchschnittliche gezahlte Stundensatz bei 74 Euro und damit so hoch wie noch nie seit Start dieses GULP Tools im Jahr 2001. Im Vergleich zum letzten Jahr sind die gezahlten Honorare um zwei Euro gestiegen.

In der Schweiz sind die Honorare ebenso im Aufwind. Schweizer IT-/Engineering-Consultants fordern derzeit im Schnitt 93 Euro pro Stunde – das ist ein Euro mehr als im Februar 2012 und sogar sieben Euro mehr als vor fünf Jahren.

Selbstständige IT-Projektleiter fordern im August 2012 einen durchschnittlichen Stundensatz von 82 Euro.

Am stärksten fiel die Erhöhung bei den 45- bis 49-Jährigen aus, die sich damit als Spitzengruppe von allen anderen Altersklassen absetzten: „77 Euro fordern Consultants zwischen 45 und 49 Jahren derzeit.

Aktuell sind 45,4 Prozent der bei GULP eingetragenen Selbstständigen jünger als 45 Jahre. Das sind einerseits fast 20 Prozentpunkte weniger als noch vor fünf Jahren – ein deutlicher Rückgang.

Die Schrumpfvergreisung der Deutschen: Deutschland verschläft den Kampf um Talente

Die Schrumpfvergreisung der Deutschen: Deutschland verschläft den Kampf um Talente
25.06.2010 · Der wahre Reichtum der Nationen besteht in der Intelligenz ihrer Bevölkerung. Hierzulande sorgen Sozial- und Einwanderungspolitik jedoch dafür, dass wir auf Dauer verarmen werden. Denn Talente aus dem Ausland werden dorthin gehen, wo sie nicht mehr als die Hälfte ihres Einkommens versteuern müssen.